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In ABSTRACT MINDS zeigen wir mit Arbeiten von Mark Francis, Ian McKeever, Juan Uslé und Jerry Zeniuk vier international bekannte und renommierte Künstler, die ihre abstrakten künstlerischen Positionen mit hohem Anspruch an Ästhetik und Komposition über mehr als 30 Jahre hinweg intensiv entwickelt haben.


Der Jüngste von ihnen, der Ire Mark Francis (geb. 1964), interessiert sich für komplexe Raster und Netzstrukturen, deren schematische Ursprünge vom Mikrokosmos der Biologie ausgehen. In einer Gerhard Richter ähnlichen Nass-in-Nass-Technik exploriert der ehemalige "Young British Artist" die Zusammenhänge zwischen Chaos und Ordnung, im Speziellen gibt Francis malerische Interpretationen auf die Frage, inwieweit chaotische bzw. zufällige Formationen einer logischen Ordnung unterliegen.  


Der Brite Ian McKeever (geb. 1946) ist durch seine monomentalen, gleichzeitig meditativ wirkenden Arbeiten bekannt geworden, in denen durch vielfache Lasurschichtungen zarte sich überlagernde und transparente Formen zu einem metaphysischen Gedankenraum zusammenwirken. Besonderen Wert legt McKeever dabei auf die sensible Interaktion von Farbe und Formen sowie den Einfluss von Licht und Dunkelheit. Neben der puren Malerei spielt im Œuvre McKeevers die Grafik eine nicht zu vernachlässigende Rolle, aus deren Reihen wir die Serie "Eight Small Stones" zeigen.


Der zwischen seiner Heimat Kantabrien und New York pendelnde Spanier Juan Uslé (geb. 1954) zieht genau aus der Gegensätzlichkeit beider Orte seine Energie. Die Abwechslung zwischen absoluter Ruhe, Einsamkeit, Zurückhaltung und Introversion gegenüber Hektik, Alltagschaos und Extrovertiertheit spiegelt sich in seiner poetisch-emotionalen Konzeption wieder. Während die Bildreihe "Sone que revelabas" ein meditatives Aneinandereihen dunkler Pinselstriche darstellt, welche einerseits die malerische Geste, andererseits den Herzschlag des Künstlers dokumentieren, gelten seine komplexeren, in bunten Farbtönen leuchtenden Bilder, in denen strukturierte Gitternetze von dynamisch sich überlagerten Linien in ihrer Rhythmik gebrochen werden, als Referenz auf unseren überorganisierten Lebensraum.


Beispiele der "Elementaren Malerei" des Deutsch-Amerikaners und  emeritierter Professors der Akademie der Bildenden Künste München Jerry Zeniuk (geb. 1945) fügen der Ausstellung ein künstlerisches Konzept bei, welches auf maximale Weise die Farbe und ihre sensible Wahrnehmung in den Vordergrund von Malerei stellt und damit jeglichen weiteren Interpretationsebenen entzieht.




15.03. bis 13.05.2017

Braun-Falco Galerie   |   Nymphenburger Str. 22   |   80335 München   |   T 089-57949774-1   |   info@braunfalco.com

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ABSTRACT MINDS:  Mark Francis - Ian McKeever - Juan Uslé - Jerry Zeniuk